Kommentar: Stahl wächst nicht nach
Der Waldfonds hat sich seit 2020 als wichtiges Instrument erwiesen, um Österreichs Wälder widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Doch die Mittel sind beinahe ausgeschöpft – obwohl die Herausforderungen größer werden. Borkenkäfer, Stürme und zunehmend auch Waldbrände setzen insbesondere den bäuerlichen Forstbetrieben massiv zu. Wer klimaangepasste Wälder will, muss daher auch deren Umbau finanzieren.
Umso irritierender sind aktuelle Angriffe auf den Waldfonds aus Teilen der Stahlbranche. Unter Verweis auf angebliche Wettbewerbsverzerrungen wird die Rechtmäßigkeit der Förderungen infrage gestellt. Dahinter steckt offenkundig auch die wachsende Konkurrenz zwischen Holz und anderen Baustoffen in einem schwächelnden Bauumfeld.
Dabei bleibt ein zentraler Unterschied bestehen: Holz wächst nach, Stahl nicht. Während Wälder CO₂ speichern, Lebensraum schaffen und bei nachhaltiger Bewirtschaftung laufend erneuert werden können, ist die Produktion von Stahl weiterhin energie- und emissionsintensiv. Wer den Wald stärkt, stärkt daher nicht nur die Forstwirtschaft, sondern das Gemeinwohl.
Umso irritierender sind aktuelle Angriffe auf den Waldfonds aus Teilen der Stahlbranche. Unter Verweis auf angebliche Wettbewerbsverzerrungen wird die Rechtmäßigkeit der Förderungen infrage gestellt. Dahinter steckt offenkundig auch die wachsende Konkurrenz zwischen Holz und anderen Baustoffen in einem schwächelnden Bauumfeld.
Dabei bleibt ein zentraler Unterschied bestehen: Holz wächst nach, Stahl nicht. Während Wälder CO₂ speichern, Lebensraum schaffen und bei nachhaltiger Bewirtschaftung laufend erneuert werden können, ist die Produktion von Stahl weiterhin energie- und emissionsintensiv. Wer den Wald stärkt, stärkt daher nicht nur die Forstwirtschaft, sondern das Gemeinwohl.
Links zum Thema
- KR Ing. Friedrich Bergner, Kärntner Bauernbund
- KR Kathrin Unterweger, Kärntner Bauernbund
- Gemeinschaft der Kärntner Bäuerinnen und Bauern, SJK
- Astrid Brunner, LK-Vizepräsidentin und Landesbäuerin
- KR Andrea Weiß, Kärntner Bauernbund
- Gerhard Neunegger, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Marcel Wernisch, Kärntner Bauernbund
- KR Alfred Andrej, Kärntner Bauernbund
- KR Thomas Rinner, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Franz Baumgartner, Gemeinschaft der Kärntner Bäuerinnen und Bauern – Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov, SJK
- KR Erich Pachler, Kärntner Bauernbund
- KR Claudia Sucher, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Konrad Kogler, Kärntner Bauernbund
- KR Hansjörg Winkler, Kärntner Bauernbund