Kommentar: Ohne uns geht’s nicht: Bäuerinnen zeigen’s
Der Bundesbäuerinnentag 2026 hat eines deutlich gemacht: Bäuerinnen sind keine Randerscheinung – sie sind tragende Säulen unserer Landwirtschaft. Was täglich auf den Höfen geleistet und eingebracht wird, ist enorm: wirtschaftliche Verantwortung, Familienmanagement, Pflege von Traditionen und gleichzeitig der Blick nach vorne. Diese Arbeit passiert oft im Hintergrund – und genau das ist das Problem. Wer so viel trägt, muss auch sichtbar sein.
In Feldkirch wurde klar ausgesprochen, was viele längst spüren: Die Herausforderungen wachsen. Hohe Arbeitsbelastung, steigender Druck und unzureichende Absicherung sind Realität. Gleichzeitig sind es gerade die Frauen, die Betriebe stabil halten, Innovationen vorantreiben und den ländlichen Raum lebendig machen.
Der Bäuerinnentag war deshalb kein nettes Treffen, sondern ein starkes Signal – für mehr Mitbestimmung, faire Rahmenbedingungen und echte Gleichstellung. Es geht nicht um Forderungen am Rand, sondern um die Zukunft unserer Landwirtschaft. Wer regionale Versorgung sichern will, kommt an den Bäuerinnen nicht vorbei. Oder anders gesagt: Wo Bäuerinnen wirken, entsteht Zukunft.
Chapeau Vorarlberg!
Links zum Thema
- KR Andrea Weiß, Kärntner Bauernbund
- Gerhard Neunegger, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Marcel Wernisch, Kärntner Bauernbund
- KR Alfred Andrej, Kärntner Bauernbund
- KR Thomas Rinner, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Franz Baumgartner, Gemeinschaft der Kärntner Bäuerinnen und Bauern – Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov, SJK
- KR Erich Pachler, Kärntner Bauernbund
- KR Claudia Sucher, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Konrad Kogler, Kärntner Bauernbund
- KR Hansjörg Winkler, Kärntner Bauernbund