Kommentar: Geld regiert den Grundverkehr
Geld regiert zunehmend den Grundverkehr. Viele land- und forstwirtschaftliche Betriebe möchten durch Zukauf von Flächen wachsen, um weniger abhängig von Pacht zu sein, Planungssicherheit zu gewinnen und Investitionen langfristig abzusichern. Doch Grund und Boden sind zu begehrten Anlageobjekten geworden. Vermögende Privatpersonen, Firmen, Konzerne, Stiftungen oder Fonds kaufen Wald, Acker und Wiesen zu Preisen, die für uns Familienbetriebe kaum mehr finanzierbar sind. Für sie ist Boden oft eine sichere Wertanlage – bewirtschaftet wird er nicht selten nur nebenbei.
Die bestehende Rechtslage lässt der Grundverkehrskommission wenig Spielraum, solche Entwicklungen zu bremsen. Wenn wir eine vielfältige bäuerliche Struktur erhalten wollen, braucht es wirksame Instrumente. Die Wiedereinführung des AIK für die Bodenbeschaffung pauschalierter Betriebe wäre ein sinnvoller Schritt, um aktiven Bewirtschaftern eine faire Chance gegenüber rein kapitalgetriebenen Käufern zu geben – und damit unsere regionale Land- und Forstwirtschaft nachhaltig zu sichern.
Die bestehende Rechtslage lässt der Grundverkehrskommission wenig Spielraum, solche Entwicklungen zu bremsen. Wenn wir eine vielfältige bäuerliche Struktur erhalten wollen, braucht es wirksame Instrumente. Die Wiedereinführung des AIK für die Bodenbeschaffung pauschalierter Betriebe wäre ein sinnvoller Schritt, um aktiven Bewirtschaftern eine faire Chance gegenüber rein kapitalgetriebenen Käufern zu geben – und damit unsere regionale Land- und Forstwirtschaft nachhaltig zu sichern.