Kommentar: Die Bauern sind bereit
Pöndorf, 8. März 2024, Wien, 31. Mai 2024, 1. April 2026: Bauern zeigten ihre Stärke als Protest. In der Landwirtschaft ist die Zeit reif, das anzuwenden, was für andere Berufsgruppen selbstverständlich ist: Interessen mit Nachdruck zu fordern. Ohne parteipolitischen Einfluss über alle Organisationen hinweg scheint es zu funktionieren. Klares Ziel: eine wirtschaftliche und finanzierbare Landwirtschaft. Seit 1972 gibt es Ausgleichszahlungen. 1995 wurden die Zahlungen massiv ausgeweitet und Produktpreise/landwirtschaftliche Rohstoffpreise dem freien Markt überlassen. Europa versucht, diese mit Freihandelsabkommen zu senken. So gibt es nur einen Weg: den Preisverfall durch Anpassung der öffentlichen Zahlungen auszugleichen. 2 Mrd. Euro zusätzlich – oder das doppelte Dezembergeld – sind unumgänglich. An alle Kritiker: Bitte bringt eine bessere Lösung. Die Herkunftskennzeichnung rettet uns keine Preise. Mit abgebildeten BBCH-Stadien erhält man einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten Entwicklungsphasen ausgewählter Kulturen, um den aktuellen Zustand der Pflanzen richtig einzuordnen. So sind gesetzliche Vorgaben einfacher zu erfüllen und betriebliche Entscheidungen fundierter zu treffen.
Links zum Thema
- Astrid Brunner, LK-Vizepräsidentin und Landesbäuerin
- KR Andrea Weiß, Kärntner Bauernbund
- Gerhard Neunegger, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Marcel Wernisch, Kärntner Bauernbund
- KR Alfred Andrej, Kärntner Bauernbund
- KR Thomas Rinner, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Franz Baumgartner, Gemeinschaft der Kärntner Bäuerinnen und Bauern – Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov, SJK
- KR Erich Pachler, Kärntner Bauernbund
- KR Claudia Sucher, Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft
- KR Konrad Kogler, Kärntner Bauernbund
- KR Hansjörg Winkler, Kärntner Bauernbund