Kommentar: Demokratie zählt
Der Vorschlag des Präsidenten der Landwirtschaftskammer, aus Kostengründen eine Friedenswahl abzuhalten, mag gut gemeint sein, ist aber der falsche Weg. Demokratie lebt von Wettbewerb, Meinungsvielfalt und echter Mitbestimmung – darauf zu verzichten, nur um Geld zu sparen, wäre ein gefährlicher Präzedenzfall. Eine Wahl sollte nicht aus Bequemlichkeit oder finanziellen Überlegungen abgeschafft werden, denn sie sichert die Legitimität und Akzeptanz der gewählten Vertreter.
Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: steigende Produktionskosten, immer neue Auflagen und der Kampf um faire Preise. Genau deshalb brauchen Bäuerinnen und Bauern eine echte Wahl, um jene zu stärken, die ihre Interessen am besten vertreten. Eine Friedenswahl mag kurzfristig Kosten sparen, doch langfristig kostet sie Mitbestimmung, Gestaltungskraft und Vertrauen in die Institutionen.
Demokratie darf nicht der Sparsamkeit geopfert werden. Wer an der Wahl spart, spart an der Zukunft unserer bäuerlichen Gemeinschaft. Deshalb habe ich diesen Vorschlag auch abgelehnt. Unsere Landwirtschaft verdient eine echte Wahl – nicht nur eine günstige.
Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: steigende Produktionskosten, immer neue Auflagen und der Kampf um faire Preise. Genau deshalb brauchen Bäuerinnen und Bauern eine echte Wahl, um jene zu stärken, die ihre Interessen am besten vertreten. Eine Friedenswahl mag kurzfristig Kosten sparen, doch langfristig kostet sie Mitbestimmung, Gestaltungskraft und Vertrauen in die Institutionen.
Demokratie darf nicht der Sparsamkeit geopfert werden. Wer an der Wahl spart, spart an der Zukunft unserer bäuerlichen Gemeinschaft. Deshalb habe ich diesen Vorschlag auch abgelehnt. Unsere Landwirtschaft verdient eine echte Wahl – nicht nur eine günstige.