Klare Regeln für Urlaub am Bauernhof mit Hund
Zahlreiche Urlaubsgäste werden von ihren vierbeinigen Lieblingen im Urlaub begleitet. Gerade beim Urlaub auf einem Bauernhof oder auf Almhütten sind Hundebesitzer manches Mal in der Annahme, dass ihre Haustiere mehr Freiheiten hätten als anderswo. Gute Information und klare Grenzen schaffen hier die Basis für einen möglichst reibungslosen Aufenthalt. In ca. 17 % aller österreichischen Haushalte gibt es einen Hund. Laut der Sommerpotenzialstudie 2025 der Österreich Werbung machen Reisende mit Hund etwa 5 % aller Sommerurlauber aus. In einer Gästeerhebung für Urlaub am Bauernhof gaben rund 10 % der Gäste an, ihr Haustier (meist einen Hund) mitgebracht zu haben. Demnach ist die Zielgruppe „Urlaubende mit Hund“ eine nicht zu unterschätzende und vor allem im Wachstum begriffene. Hundebesitzer sind zum Großteil an Verhaltensregeln für Hundeführer mit ihren Begleitern gewohnt. Trotzdem ist es sinnvoll, die Gäste im Vorfeld und auch vor Ort über Tipps und Tricks (Hofregeln) im Umgang mit Gästehunden am Bauernhof zu informieren.
1| Respektvoller Umgang
Informieren Sie die Gäste über Leinenpflichten am und rund um den Hof. Erklären Sie, warum Gästehunde nicht in den Stall dürfen. Tipp: Errichten Sie eingezäunte Freilaufräume für Hunde. Als Beispiel hierfür könnten die Hundezonen an den italienischen Stränden oder an der oberen Adria dienen.
2| Hundekot einsammeln
Stellen Sie an einer gut sichtbaren Stelle Gassisäckchen zur Verfügung, und weisen Sie die Gäste darauf hin, dass Hundekot bitte immer eingesammelt und fachgerecht entsorgt werden muss. Warum ist das so wichtig? Hundekot kann die Krankheitserreger Neospora caninum enthalten. Diese sind einzellige Parasiten, die bei Rindern einen Abort (Fehlgeburt) verursachen.
3| Tipps für Aktivitäten
Geben Sie Ihren Gästen Tipps für Ausflugsziele, die sie mit ihren tierischen Begleitern besuchen können, z. B. hundefreundliche Strandzugänge oder Wanderrouten, auf denen man keinem Weidevieh begegnet und Hunde in Bächen baden können usw.
4| Tipps für die Ausstattung
Verzichten Sie in den Wohneinheiten auf schwer zu reinigende Textilien wie z. B. Teppiche. Stellen Sie mittels Gästeinformation auch klar, dass Hunde nicht ins Bett und auf die Couch dürfen. Überlegen Sie sich, wo die besten Hundeschlafplätzchen und Futterstellen im Appartement sind und kennzeichnen Sie diese. Eine Ersatzleine sollte zum Ausborgen bereit sein. Bücher über Hunderassen oder Fachzeitschriften über Hunde sind bei Hundeliebhabern gerne gesehen.
5| Fürsorge für den Hund zeigen, für den Notfall Hilfe anbieten
Stellen Sie Wasserschüsseln, Futternapf und Unterlagsdecken für die Vierbeiner bereit. Bieten Sie im Notfall an, den Tierarzt zu kontaktieren. Gäste schätzen es sehr, wenn man sich um das Tier kümmert.
6| Information zum Verhalten mit Hund im Weidegebiet auflegen
Zahlreiche Gäste und Hunde sind Begegnungen mit Weide- und Wildtieren nicht gewohnt. Legen Sie die Informationsbroschüre „Miteinander auf Österreichs Almen“, herausgegeben vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, auf. Darin werden zehn Regeln für den richtigen Umgang mit Weidetieren erklärt. Kennzeichnen Sie Weidegebiete mit den Informationstafeln, die in der Landwirtschaftskammer erhältlich sind.
7| Verrechenbare Mehrkosten
Es ist durchaus üblich, für den Mehraufwand, der durch einen Hund als Gast entsteht, eine finanzielle Abgeltung zu verrechnen. Zwischen 5 und 15 Euro pro Hund und Nacht sind durchaus üblich.
Fazit: Klare Kommunikation und Information zum Aufenthalt mit Hunden ist schon im Vorfeld wichtig, um Gästen und Gastgebern angenehme Urlaubsbegegnungen zu ermöglichen.
1| Respektvoller Umgang
Informieren Sie die Gäste über Leinenpflichten am und rund um den Hof. Erklären Sie, warum Gästehunde nicht in den Stall dürfen. Tipp: Errichten Sie eingezäunte Freilaufräume für Hunde. Als Beispiel hierfür könnten die Hundezonen an den italienischen Stränden oder an der oberen Adria dienen.
2| Hundekot einsammeln
Stellen Sie an einer gut sichtbaren Stelle Gassisäckchen zur Verfügung, und weisen Sie die Gäste darauf hin, dass Hundekot bitte immer eingesammelt und fachgerecht entsorgt werden muss. Warum ist das so wichtig? Hundekot kann die Krankheitserreger Neospora caninum enthalten. Diese sind einzellige Parasiten, die bei Rindern einen Abort (Fehlgeburt) verursachen.
3| Tipps für Aktivitäten
Geben Sie Ihren Gästen Tipps für Ausflugsziele, die sie mit ihren tierischen Begleitern besuchen können, z. B. hundefreundliche Strandzugänge oder Wanderrouten, auf denen man keinem Weidevieh begegnet und Hunde in Bächen baden können usw.
4| Tipps für die Ausstattung
Verzichten Sie in den Wohneinheiten auf schwer zu reinigende Textilien wie z. B. Teppiche. Stellen Sie mittels Gästeinformation auch klar, dass Hunde nicht ins Bett und auf die Couch dürfen. Überlegen Sie sich, wo die besten Hundeschlafplätzchen und Futterstellen im Appartement sind und kennzeichnen Sie diese. Eine Ersatzleine sollte zum Ausborgen bereit sein. Bücher über Hunderassen oder Fachzeitschriften über Hunde sind bei Hundeliebhabern gerne gesehen.
5| Fürsorge für den Hund zeigen, für den Notfall Hilfe anbieten
Stellen Sie Wasserschüsseln, Futternapf und Unterlagsdecken für die Vierbeiner bereit. Bieten Sie im Notfall an, den Tierarzt zu kontaktieren. Gäste schätzen es sehr, wenn man sich um das Tier kümmert.
6| Information zum Verhalten mit Hund im Weidegebiet auflegen
Zahlreiche Gäste und Hunde sind Begegnungen mit Weide- und Wildtieren nicht gewohnt. Legen Sie die Informationsbroschüre „Miteinander auf Österreichs Almen“, herausgegeben vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, auf. Darin werden zehn Regeln für den richtigen Umgang mit Weidetieren erklärt. Kennzeichnen Sie Weidegebiete mit den Informationstafeln, die in der Landwirtschaftskammer erhältlich sind.
7| Verrechenbare Mehrkosten
Es ist durchaus üblich, für den Mehraufwand, der durch einen Hund als Gast entsteht, eine finanzielle Abgeltung zu verrechnen. Zwischen 5 und 15 Euro pro Hund und Nacht sind durchaus üblich.
Fazit: Klare Kommunikation und Information zum Aufenthalt mit Hunden ist schon im Vorfeld wichtig, um Gästen und Gastgebern angenehme Urlaubsbegegnungen zu ermöglichen.