Innovationsgeist, Zusammenhalt, gemeinsame Vermarktung
Bei den diesjährigen Stammtischen stand die Frage im Mittelpunkt, wie überbetriebliche Zusammenarbeit in der Direktvermarktung erfolgreich umgesetzt werden kann. Anhand bestehender Gemeinschaftsprojekte – wie Trebesinger Speis, Gegendtaler Bauerneck, Hermagorer Bauernmarkt – und durch die Familie Glawischnig wurde aufgezeigt, wo die Herausforderungen liegen und welche Vorteile für den eigenen Betrieb entstehen. Die Bandbreite reicht von gemeinsamer Vermarktung über abgestimmte Produktangebote bis hin zur Zusammenarbeit über verschiedene Stufen der Wertschöpfungskette. Deutlich wurde: Kooperationen ermöglichen es, Wissen auszutauschen, Kosten zu senken, Arbeitsaufwand zu reduzieren und neue Absatzkanäle durch gebündelte Produktangebote zu erschließen. Gerade für kleinere Betriebe kann das entscheidend sein, um die Sichtbarkeit am Markt zu erhöhen. Außerdem wurden Themen behandelt, die viele Betriebe derzeit betreffen – unter anderem häufige Fehler bei der Lebensmittelkennzeichnung.
Ergänzend zu den Stammtischen führte eine zweitägige Exkursion zu drei Direktvermarktungsbetrieben in der Steiermark und in Niederösterreich. Insgesamt nahmen 34 Interessierte aus ganz Kärnten – vom Lesachtal bis ins Lavanttal – teil. Vom fleischdirektvermarktenden Schweinebetrieb der Familie Liebminger über den Schafmilchbetrieb der Familie Orth mit eigener Hofkäserei bis hin zum Straußenhof der Familie Halmer mit Hofcafé und „Schule am Bauernhof“ bot der Ausflug zahlreiche Einblicke in unterschiedliche Betriebszweige und Vermarktungsstrategien.
Ergänzend zu den Stammtischen führte eine zweitägige Exkursion zu drei Direktvermarktungsbetrieben in der Steiermark und in Niederösterreich. Insgesamt nahmen 34 Interessierte aus ganz Kärnten – vom Lesachtal bis ins Lavanttal – teil. Vom fleischdirektvermarktenden Schweinebetrieb der Familie Liebminger über den Schafmilchbetrieb der Familie Orth mit eigener Hofkäserei bis hin zum Straußenhof der Familie Halmer mit Hofcafé und „Schule am Bauernhof“ bot der Ausflug zahlreiche Einblicke in unterschiedliche Betriebszweige und Vermarktungsstrategien.
Messe in Wieselburg
Am zweiten Exkursionstag stand der Besuch der Ab-Hof-Messe in Wieselburg, Europas größter Fachmesse für bäuerliche Direktvermarktung, auf dem Programm. Rund 260 Aussteller präsentierten Neuheiten in den Bereichen Verarbeitung, Vermarktung und Warenpräsentation landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die Kärntner Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter informierten sich über technische Innovationen, die Arbeitsabläufe erleichtern und die Produktqualität sichern können. Großes Interesse galt etwa modernen Käsekesseln, Abfüllanlagen sowie neuen Verpackungs- und Etikettierungssystemen. Darüber hinaus bot die Messe eine ideale Plattform für den Austausch mit Experten, Herstellern und Branchenkollegen.