Herausforderndes Jahr mit wichtigen Weichenstellungen
Im Rahmen der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten am 16. Dezember im Bildungshaus Schloss Krastowitz zog LK-Präsident Siegfried Huber eine Bilanz des landwirtschaftlichen Jahres 2025. Dabei blickte er nicht nur auf zentrale agrarpolitische Entwicklungen zurück, sondern hob auch mehrere Meilensteine hervor, die für die Landwirtschaft von Bedeutung sind.
Zu Beginn seiner Rede ging Huber auf zwei markante Höhepunkte des Jahres ein. Nach einer Umbauzeit von eineinhalb Jahren konnte im Oktober 2025 das Bildungshaus Schloss Krastowitz feierlich wiedereröffnet werden. „Unsere Aufgabe wird es sein, gemeinsam als Botschafter für eine gute Auslastung zu sorgen“, betonte Huber und dankte zugleich allen Beteiligten, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Umsetzung des Umbaus beigetragen hatten. In diesem Zusammenhang sprach Huber LHStv. Martin Gruber Dank für die Unterstützung aus - sowohl beim Umbau des Bildungshauses Schloss Krastowitz als auch bei der Übersiedelung der Außenstelle St. Veit. Im Rahmen der Woche der Landwirtschaft wird das Bildungshaus am 7. Juni 2026 bei einem Tag der offenen Tür auch der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. „Wir wollen zeigen, was uns hier gelungen ist“, so der Präsident.
Zu Beginn seiner Rede ging Huber auf zwei markante Höhepunkte des Jahres ein. Nach einer Umbauzeit von eineinhalb Jahren konnte im Oktober 2025 das Bildungshaus Schloss Krastowitz feierlich wiedereröffnet werden. „Unsere Aufgabe wird es sein, gemeinsam als Botschafter für eine gute Auslastung zu sorgen“, betonte Huber und dankte zugleich allen Beteiligten, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Umsetzung des Umbaus beigetragen hatten. In diesem Zusammenhang sprach Huber LHStv. Martin Gruber Dank für die Unterstützung aus - sowohl beim Umbau des Bildungshauses Schloss Krastowitz als auch bei der Übersiedelung der Außenstelle St. Veit. Im Rahmen der Woche der Landwirtschaft wird das Bildungshaus am 7. Juni 2026 bei einem Tag der offenen Tür auch der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. „Wir wollen zeigen, was uns hier gelungen ist“, so der Präsident.
Neuer Standort
Als zweiten Meilenstein nannte Huber die Entscheidung zur Übersiedlung der LK-Außenstelle von St. Veit an der Glan nach Althofen. Die neue, modern ausgestattete Außenstelle soll nach Ostern 2027 eröffnet werden. Ziel dieser Standortentscheidung sei es, die Nähe zu den Mitgliedbetrieben weiter zu stärken.
Mit Blick auf die im März 2025 erlassene Biber-Verordnung betonte der Präsident, dass Kärnten hier österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen habe. Die neue Regelung sei ein wesentlicher Schritt zur Entlastung der betroffenen Betriebe.
Beim Erbhöfegesetz verwies Huber auf die gemeinsam mit der Notariatskammer beauftragte Erstellung eines Gutachtens zur Absicherung des Übernahmewerts bei Hofübergaben. Ziel sei es, Rechtssicherheit zu schaffen und Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer vor überschießenden Forderungen weichender Erben zu schützen. „Es ist entscheidend, klar zu definieren, was ein Erbhof ist und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten“, hielt der Präsident fest.
Mit Blick auf die im März 2025 erlassene Biber-Verordnung betonte der Präsident, dass Kärnten hier österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen habe. Die neue Regelung sei ein wesentlicher Schritt zur Entlastung der betroffenen Betriebe.
Beim Erbhöfegesetz verwies Huber auf die gemeinsam mit der Notariatskammer beauftragte Erstellung eines Gutachtens zur Absicherung des Übernahmewerts bei Hofübergaben. Ziel sei es, Rechtssicherheit zu schaffen und Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer vor überschießenden Forderungen weichender Erben zu schützen. „Es ist entscheidend, klar zu definieren, was ein Erbhof ist und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten“, hielt der Präsident fest.
Breite Sichtbarkeit
Ein gesellschaftspolitisches Signal setzte die Landwirtschaftskammer 2025 mit der gemeinsam mit dem Land Kärnten und den Abfallwirtschaftsverbänden umgesetzten Aufklärungskampagne „MACH’ NICHT MI(S)T“. Die Kampagne habe für viele Bäuerinnen und Bauern ein emotionales Thema aufgegriffen und eine breite öffentliche Sichtbarkeit erreicht, wie die nach wie vor präsenten Plakate belegen.
Als sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die Landwirtschaft nannte Huber zudem die Übergabe der Erntekrone an die Kärntner Landesregierung, die heuer bereits zum fünften Mal erfolgte. Erstmals wurde die Erntekrone dabei mit einem Pferdegespann überbracht. Huber bedankte sich dabei besonders bei Kammerrat Marjan Čik, der für das Einspannen der Pferde sorgte.
Die anhaltende Trockenheit hatte 2025 viele Betriebe stark belastet. Huber unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Hagelversicherung, die im laufenden Jahr rund 20 Mio. Euro an Entschädigungen ausbezahlt habe und damit wesentlich zur Stabilisierung der Betriebe beigetragen habe.
Als sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die Landwirtschaft nannte Huber zudem die Übergabe der Erntekrone an die Kärntner Landesregierung, die heuer bereits zum fünften Mal erfolgte. Erstmals wurde die Erntekrone dabei mit einem Pferdegespann überbracht. Huber bedankte sich dabei besonders bei Kammerrat Marjan Čik, der für das Einspannen der Pferde sorgte.
Die anhaltende Trockenheit hatte 2025 viele Betriebe stark belastet. Huber unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Hagelversicherung, die im laufenden Jahr rund 20 Mio. Euro an Entschädigungen ausbezahlt habe und damit wesentlich zur Stabilisierung der Betriebe beigetragen habe.
Bewusstsein schaffen
Ein weiteres zentrales Thema war die öffentliche Diskussion um Lebensmittelpreise. Gemeinsam mit dem Ökosozialen Forum Kärnten habe man dazu den Agrarökonomen Dr. Franz Sinabell nach Krastowitz eingeladen. Dieser zeigte faktenbasiert auf, dass von 100 Euro, die Konsumentinnen und Konsumenten für Lebensmittel ausgeben, lediglich rund vier Euro bei der Landwirtschaft verbleiben. Die mediale Berichterstattung habe dieses Thema zwar aufgegriffen, wünschenswert sei jedoch eine kontinuierliche Auseinandersetzung, um das Bewusstsein nachhaltig zu schärfen.
Zur wirtschaftlichen Lage der bäuerlichen Betriebe zeichnete der Präsident ein differenziertes Bild. Während der Milchsektor zuletzt deutliche Preisrückgänge verzeichnete, befinde sich der Rindfleischsektor weiterhin auf einem stabilen Niveau. Der Schweinesektor stehe hingegen unter Druck, nicht zuletzt aufgrund internationaler Handelshemmnisse, während sich am Holzmarkt derzeit erste „Lichtblicke“ abzeichnen würden.
Abschließend dankte LK-Präsident Siegfried Huber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landwirtschaftskammer Kärnten für ihren Einsatz, ihre Fachkompetenz und ihr Engagement im Dienst der bäuerlichen Betriebe.
Zur wirtschaftlichen Lage der bäuerlichen Betriebe zeichnete der Präsident ein differenziertes Bild. Während der Milchsektor zuletzt deutliche Preisrückgänge verzeichnete, befinde sich der Rindfleischsektor weiterhin auf einem stabilen Niveau. Der Schweinesektor stehe hingegen unter Druck, nicht zuletzt aufgrund internationaler Handelshemmnisse, während sich am Holzmarkt derzeit erste „Lichtblicke“ abzeichnen würden.
Abschließend dankte LK-Präsident Siegfried Huber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landwirtschaftskammer Kärnten für ihren Einsatz, ihre Fachkompetenz und ihr Engagement im Dienst der bäuerlichen Betriebe.