Gezielte Unterstützung für die Kärntner Landwirtschaft
Auch in diesem Jahr stellt das Agrarreferat des Landes für die Kärntner Landwirtschaftskammer rund 900.000 Euro bereit, um die heimischen Bäuerinnen und Bauern mit einem Arbeitsprogramm gezielt zu unterstützen. Wie Agrarreferent LHStv. Martin Gruber nach dem einstimmigen Beschluss in der Sitzung der Kärntner Landesregierung in der vergangenen Woche betonte, stehe dabei vor allem die unbürokratische Direkthilfe für die Landwirte im Vordergrund. Ziel des Programms sei es, die tägliche Arbeit auf den Höfen zu erleichtern, die Qualität der Produktion zu sichern, die regionale Wertschöpfung zu steigern und damit die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern langfristig abzusichern. Konkret handelt es sich dabei um Aufgaben, die der Landwirtschaftskammer von der Landesregierung per Verordnung übertragen wurden. „Die Kärntner Bäuerinnen und Bauern sind das Rückgrat unseres ländlichen Raums. Sie stehen heute, mehr denn je, vor vielfältigen Herausforderungen“, hebt Gruber hervor. Umso wichtiger sei es, sie mit Maßnahmen aus einer Hand zu unterstützen. Das Arbeitsprogramm fördere daher gezielt die Qualitätsmaßnahmen, Ausbildung- und Weiterbildung sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Bäuerinnen und Bauern.
Das Arbeitsprogramm wurde von der Landwirtschaftskammer erstellt und umfasst in diesem Jahr 21 Maßnahmen. Dazu zählen u. a. Informations- und Beratungsangebote, Unterstützungen bei der Tier- und Pflanzenproduktion, aber beispielsweise auch die Überbrückungshilfe im Fall von Krankheit des Betriebsführers oder bei einem Arbeitsunfall. Im vergangenen Jahr nutzten rund 120 Betriebe diese Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung bei einer notwendigen Vertretung am Betrieb. Gefördert werden außerdem der Ankauf von hochwertigen Zuchttieren, die Ausbildung von Lehrlingen im Gartenbau oder die bäuerliche Direktvermarktung.
Das Arbeitsprogramm wurde von der Landwirtschaftskammer erstellt und umfasst in diesem Jahr 21 Maßnahmen. Dazu zählen u. a. Informations- und Beratungsangebote, Unterstützungen bei der Tier- und Pflanzenproduktion, aber beispielsweise auch die Überbrückungshilfe im Fall von Krankheit des Betriebsführers oder bei einem Arbeitsunfall. Im vergangenen Jahr nutzten rund 120 Betriebe diese Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung bei einer notwendigen Vertretung am Betrieb. Gefördert werden außerdem der Ankauf von hochwertigen Zuchttieren, die Ausbildung von Lehrlingen im Gartenbau oder die bäuerliche Direktvermarktung.
Zentrale Anlaufstelle
Abgewickelt wird das Programm über die Landwirtschaftskammer als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle. Das spart Zeit und verringert den bürokratischen Aufwand für die Landwirte erheblich. „Wir wollen so Doppelstrukturen vermeiden. Vor allem aber sind all das Bereiche, die enorm wichtig sind, damit mehr Wertschöpfung und Einkommen bei den Bauern verbleiben“, betont der Agrarreferent.
Finanzierte Maßnahmen
Mit den Mitteln werden unter anderem folgende Maßnahmen finanziert:
- Ankaufsbeihilfe für weibliche Zuchtrinder
- Zuchtsauenaufstockung
- Ankaufsbeihilfe für Zuchtschafe
- Soziale Betriebshilfe
- Kalb rosé