Finanzierung für Tiergesundheit steht
Seuchenprophylaxe und Seuchenbekämpfung, die Betreuung von Tierbeständen, um den Einsatz von Tierarzneimitteln zu minimieren, die Qualitätssicherung tierischer Lebensmittel sowie die Fortbildung und Beratung von Landwirtinnen und Landwirten - mit diesen wichtigen Aufgaben ist der gemeinnützige Verein "Tiergesundheit Kärnten" betraut. Er besteht im Rahmen der bundesweit gültigen Tiergesundheitsdienst-Verordnung seit 1998, und in diesem Rahmen arbeiten das Land Kärnten, die Landwirtschaftskammer und die Tierärztekammer zusammen. Zum weiteren Erhalt der Tiergesundheit in Kärnten wird der Verein nun vom Land bis 2029 mit knapp über 1 Mio. Euro unterstützt. Die Basisfinanzierung des Vereins ist damit weiterhin gesichert, wie Agrarreferent LHStv. Martin Gruber informiert.
Gerade im Hinblick auf das sehr dynamische Tierseuchengeschehen der vergangenen Jahre sei das eine wichtige Unterstützung der Tierhalter, so Gruber, der an die Blauzungenkrankheit, die Maul- und Klauenseuche oder die Afrikanische Schweinepest erinnert: "Früherkennung und Prophylaxe sind wesentliche Faktoren, um den heimischen Nutztierbestand gesund zu halten und landwirtschaftliche Betriebe vor Tierleid und wirtschaftlichen Schäden zu bewahren.“ Gesunde und vitale Viehbestände würden zudem Versorgungssicherheit mit heimischen Lebensmitteln für die Kärntner Bevölkerung gewährleisten. Derzeit hat der Kärntner Tiergesundheitsdienst über 3.000 Mitgliedbetriebe, insbesondere aus der Rinder- und Schweineproduktion, aber ebenso aus der Haltung anderer Nutztierarten. Sie alle werden flächendeckend durch rund 120 Tierärzte betreut, die zur Früherkennung von Krankheiten und Vorbeugung der Krankheitsausbreitung jährlich über 6.000 Proben nehmen und untersuchen.
Ein zentraler Baustein für Tiergesundheit, Seuchenvorsorge und Versorgungssicherheit im Land ist die Tierkörperentsorgung. Sie stellt sicher, dass verendete Nutztiere rasch, fachgerecht und gesetzeskonform entsorgt werden. Dadurch werden Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier vermieden. "Gerade im ländlichen Raum ist eine funktionierende Tierkörperentsorgung unverzichtbar. Die bäuerlichen Betriebe werden dadurch entlastet, und hohe Hygienestandards sind gewährleistet“, betont LHStv. Gruber. Für das heurige Jahr stehen 1,7 Mio. Euro des Landes Kärnten dafür zur Verfügung.
In Kärnten gibt es 80 Sammelstellen für die Tierkörperentsorgung. Dort werden Tiere wie unter anderem Rinder, Schweine, Pferde, Geflügel, Fische und Wildtiere angeliefert. Die Fahrzeuge der Tierkörperentsorgung waren dafür im vergangenen Jahr rund 300.000 km auf Kärntens Straßen unterwegs.
Gerade im Hinblick auf das sehr dynamische Tierseuchengeschehen der vergangenen Jahre sei das eine wichtige Unterstützung der Tierhalter, so Gruber, der an die Blauzungenkrankheit, die Maul- und Klauenseuche oder die Afrikanische Schweinepest erinnert: "Früherkennung und Prophylaxe sind wesentliche Faktoren, um den heimischen Nutztierbestand gesund zu halten und landwirtschaftliche Betriebe vor Tierleid und wirtschaftlichen Schäden zu bewahren.“ Gesunde und vitale Viehbestände würden zudem Versorgungssicherheit mit heimischen Lebensmitteln für die Kärntner Bevölkerung gewährleisten. Derzeit hat der Kärntner Tiergesundheitsdienst über 3.000 Mitgliedbetriebe, insbesondere aus der Rinder- und Schweineproduktion, aber ebenso aus der Haltung anderer Nutztierarten. Sie alle werden flächendeckend durch rund 120 Tierärzte betreut, die zur Früherkennung von Krankheiten und Vorbeugung der Krankheitsausbreitung jährlich über 6.000 Proben nehmen und untersuchen.
Ein zentraler Baustein für Tiergesundheit, Seuchenvorsorge und Versorgungssicherheit im Land ist die Tierkörperentsorgung. Sie stellt sicher, dass verendete Nutztiere rasch, fachgerecht und gesetzeskonform entsorgt werden. Dadurch werden Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier vermieden. "Gerade im ländlichen Raum ist eine funktionierende Tierkörperentsorgung unverzichtbar. Die bäuerlichen Betriebe werden dadurch entlastet, und hohe Hygienestandards sind gewährleistet“, betont LHStv. Gruber. Für das heurige Jahr stehen 1,7 Mio. Euro des Landes Kärnten dafür zur Verfügung.
In Kärnten gibt es 80 Sammelstellen für die Tierkörperentsorgung. Dort werden Tiere wie unter anderem Rinder, Schweine, Pferde, Geflügel, Fische und Wildtiere angeliefert. Die Fahrzeuge der Tierkörperentsorgung waren dafür im vergangenen Jahr rund 300.000 km auf Kärntens Straßen unterwegs.