Bio-Fleisch und Geflügelmarkt
Nachfrageentwicklung Bio-Rindfleischmarkt im Jahr 2025
Die Nachfrage nach Bio-Rindfleisch im Handel zeigt weiter eine klare Dynamik: Die Menge stieg um 9 %, die Preise legten um über 16,6 % zu. Mit einem Aktionsanteil von über 63 % versuchen die Konsument:innen die gestiegenen Preise zu kompensieren. Wertmäßig liegt der Anteil von Bio-Rind und Kalb erstmals über 10 %.
Beim wichtigsten Artikel, dem Bio-Faschierten, blieben die Mengen stabil, während die Preise um mehr als 17 % angehoben wurden. Wertmäßig liegt der Anteil beim Bio-Faschierten mit 13 % konstant - ein Zeichen für die anhaltend hohe Beliebtheit. Preise für Bio-Faschiertes kosten mittlerweile über 22 € je kg. Die Packungsgrößen wurden teilweise beim Bio-Faschiertem reduziert (z.B.: von 330 g auf 300 g).
Beim wichtigsten Artikel, dem Bio-Faschierten, blieben die Mengen stabil, während die Preise um mehr als 17 % angehoben wurden. Wertmäßig liegt der Anteil beim Bio-Faschierten mit 13 % konstant - ein Zeichen für die anhaltend hohe Beliebtheit. Preise für Bio-Faschiertes kosten mittlerweile über 22 € je kg. Die Packungsgrößen wurden teilweise beim Bio-Faschiertem reduziert (z.B.: von 330 g auf 300 g).
Angebotsentwicklung Bio-Rindfleischmarkt 2025
Bio-Rinder waren im letzten Jahr (2025) knapp verfügbar. Die Erzeugerpreise wurden stark angehoben. Die Preise in den Qualitätsprogrammen stiegen im Laufe des Jahres deutlich über 7 € netto je kg Schlachtgewicht. Bei den Schlachtkühen lag der Preis zwischenzeitlich deutlich über 6 € netto je kg Schlachtgewicht.
Die Schlachthöfe geraten in diesem Spannungsfeld zunehmend unter Druck. Sie müssen steigende Erzeugerpreise schultern, während der Handel bei Preissteigerungen zurückhaltend reagiert. Höhere Einkaufspreise lassen sich nur begrenzt weitergeben, gleichzeitig drohen sinkende Absatzmengen.
Aus Sicht der Schlachthöfe ist damit ein kritischer Punkt erreicht: Der Spielraum für weitere Preiserhöhungen ist weitgehend ausgeschöpft. Zusätzliche Anhebungen könnten die Nachfrage bremsen und die Auslastung der Betriebe gefährden. Der Handel nimmt jetzt eher Produkte aus dem Sortiment als mit den Preissteigerungen bei den Erzeugerpreisen mitzugehen.
Die Schlachthöfe geraten in diesem Spannungsfeld zunehmend unter Druck. Sie müssen steigende Erzeugerpreise schultern, während der Handel bei Preissteigerungen zurückhaltend reagiert. Höhere Einkaufspreise lassen sich nur begrenzt weitergeben, gleichzeitig drohen sinkende Absatzmengen.
Aus Sicht der Schlachthöfe ist damit ein kritischer Punkt erreicht: Der Spielraum für weitere Preiserhöhungen ist weitgehend ausgeschöpft. Zusätzliche Anhebungen könnten die Nachfrage bremsen und die Auslastung der Betriebe gefährden. Der Handel nimmt jetzt eher Produkte aus dem Sortiment als mit den Preissteigerungen bei den Erzeugerpreisen mitzugehen.
Ausblick für das erste Halbjahr 2026
Ochsen, Kalbinnen und Jungrinder
Das Angebot an Ochsen, Kalbinnen und Jungrindern ist saisonbedingt knapp. Bei den Ja! Natürlich Weidejungrindern wurde bereits im vergangenen Jahr vom festen Jahrespreis auf ein Korridorsystem umgestellt, da die stark schwankenden Marktpreise einen stabilen Preis nicht mehr zuließen. Aktuell sind die Preise bei den Qualitätsprogrammen nochmals leicht gestiegen.
Kühe
Auch bei Bio-Kühen ist das Angebot mit Beginn der Weidesaison knapp. Die Bio-Zuschläge wurden nach oben angepasst, sodass die Preise nun wieder nahe der 6 € netto Grenze liegen und deutlich über dem Vorjahresniveau liegen.
Das Angebot an Ochsen, Kalbinnen und Jungrindern ist saisonbedingt knapp. Bei den Ja! Natürlich Weidejungrindern wurde bereits im vergangenen Jahr vom festen Jahrespreis auf ein Korridorsystem umgestellt, da die stark schwankenden Marktpreise einen stabilen Preis nicht mehr zuließen. Aktuell sind die Preise bei den Qualitätsprogrammen nochmals leicht gestiegen.
Kühe
Auch bei Bio-Kühen ist das Angebot mit Beginn der Weidesaison knapp. Die Bio-Zuschläge wurden nach oben angepasst, sodass die Preise nun wieder nahe der 6 € netto Grenze liegen und deutlich über dem Vorjahresniveau liegen.
Bio-Schweinefleisch knappe Versorgung
Vor allem im Bereich Bio-Ferkelerzeugung aber auch Mastbetriebe (nach Rücksprache mit Vermarktern) werden Betriebe gesucht. In diesem Bereich sind die Schweinebestände in den letzten Jahren stabil. Von Seiten der Stallbauberatung gibt es hier wenig Anfrage. Die Erzeugerpreise haben im letzten Jahr erstmals die Marke von 4 € netto je kg Schlachtgewicht überschritten.
Bio-Schweinefrischfleisch wird gerne gekauft aber nicht Wurstwaren und Würstel, dieses Sortiment stagniert bei ca. 2 % Marktanteil. Das ist kein neues Phänomen, diese zurückhaltende Entwicklung gibt es schon länger. Bei Bio-Frischfleisch gibt es für den Konsumenten mehr Bezug. Bei den verarbeiteten Produkten ist dieser Bezug nicht mehr so stark ausgeprägt.
Bio-Schweinefrischfleisch wird gerne gekauft aber nicht Wurstwaren und Würstel, dieses Sortiment stagniert bei ca. 2 % Marktanteil. Das ist kein neues Phänomen, diese zurückhaltende Entwicklung gibt es schon länger. Bei Bio-Frischfleisch gibt es für den Konsumenten mehr Bezug. Bei den verarbeiteten Produkten ist dieser Bezug nicht mehr so stark ausgeprägt.
Bio-Masthühnermarkt
Der Bio-Masthühnermarkt befindet sich auf Wachstumskurs. Der wertmäßige Bio-Anteil bei Hühnerfleisch stieg von 9 % im Jahr 2024 erstmals auf über 10 % im Jahr 2025. In Österreich und in Deutschland stieg die Nachfrage nach Bio-Geflügelfleisch jeweils um 16 bis 17 % an (2025 vs. 2024). Damit setzt sich der positive Trend im Bio-Geflügelsegment fort.
Auf Erzeugerseite wurden die Stallplatzkapazitäten in den vergangenen Jahren nur geringfügig ausgeweitet. Für 2025 wird jedoch wieder mit einem moderaten Wachstum gerechnet. Nach den wirtschaftlich herausfordernden Jahren 2022 und 2023 arbeiten die Bio-Hühnermastbetriebe derzeit wieder in Vollauslastung und liegen bei den Einstallintervallen wieder auf dem Niveau des Jahres 2020. Es zeichnet sich ab, dass nach mehreren Jahren der Stagnation wieder verstärkt gebaut wird.
Mehrere Schlacht- und Vermarktungsbetriebe sind aktuell aktiv auf der Suche nach neuen Einstiegsbetrieben und das stößt aktuell auf reges Interesse, vor allem in Oberösterreich und Kärnten. Hier sind die Anfragen für Beratungen im Bereich Einstieg/Erweiterung bei der Bio-Hühnermast deutlich gestiegen. Vor allem der Stallbaubonus von einem Schlachtbetrieb für Neubau oder Erweiterung der Stallkapazitäten führt zu den vermehrten Anfragen.
Auf Erzeugerseite wurden die Stallplatzkapazitäten in den vergangenen Jahren nur geringfügig ausgeweitet. Für 2025 wird jedoch wieder mit einem moderaten Wachstum gerechnet. Nach den wirtschaftlich herausfordernden Jahren 2022 und 2023 arbeiten die Bio-Hühnermastbetriebe derzeit wieder in Vollauslastung und liegen bei den Einstallintervallen wieder auf dem Niveau des Jahres 2020. Es zeichnet sich ab, dass nach mehreren Jahren der Stagnation wieder verstärkt gebaut wird.
Mehrere Schlacht- und Vermarktungsbetriebe sind aktuell aktiv auf der Suche nach neuen Einstiegsbetrieben und das stößt aktuell auf reges Interesse, vor allem in Oberösterreich und Kärnten. Hier sind die Anfragen für Beratungen im Bereich Einstieg/Erweiterung bei der Bio-Hühnermast deutlich gestiegen. Vor allem der Stallbaubonus von einem Schlachtbetrieb für Neubau oder Erweiterung der Stallkapazitäten führt zu den vermehrten Anfragen.