Biomarktbericht Kärntner Bauer 2. Quartal
Bio-Rinder
Im 1. Halbjahr 2026 zeigte sich der Bio-Rindfleischmarkt zunächst von einer rückläufigen Nachfrage im österreichischen LEH, insbesondere im April. Inzwischen hat sich der Markt wieder gedreht und die Erzeugerpreise ziehen erneut an. Hauptgrund ist das verminderte Angebot, da sich viele Tiere saisonbedingt auf Weiden und Almen befinden. Erst gegen Ende der Weidesaison ist wieder mit einem höheren, saisonüblichen Angebot zu rechnen. Die Futtersituation bleibt ein wichtiger Faktor: Der erste Schnitt fiel regional knapp aus, die Niederschläge Ende Mai/Anfang Juni brachten jedoch Entspannung. Speziell im Sommer ist eine Zufütterung mit Kraftfutter bei den Mastrindern sicherzustellen, um gute Tageszunahmen und gute Schlachtkörperqualitäten zu erreichen. Markttechnische Auswirkungen der Futterlage werden voraussichtlich erst ab Herbst spürbar. (BIO AUSTRIA)
Bio-Milch
Bio - Marktbericht Kärntnermilch
Die internationalen Milchmärkte zeigten im zweiten Quartal 2026 weiterhin eine uneinheitliche Entwicklung. Während sich einzelne Produktbereiche stabilisierten, standen insbesondere Verwertungsprodukte unter Druck. Dies führte zu Anpassungen bei den Vermarktungserlösen und spiegelte sich in den Verwertungszuschlägen wider. Die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten bleibt grundsätzlich stabil. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass eine zu große Preisdifferenz zwischen Bio- und konventionellen Produkten das Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten beeinflusst. Umso wichtiger bleibt die klare Kommunikation der besonderen Leistungen der Bio-Wiesenmilch: regionale Herkunft, hohe Tierwohlstandards, nachhaltige Bewirtschaftung und die enge Partnerschaft mit den bäuerlichen Familienbetrieben Kärntens. Die Kärntnermilch wird daher auch künftig den Fokus auf Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit legen, um gemeinsam mit ihren Bio-Milchlieferanten die erfolgreiche Entwicklung des Bio-Segments langfristig fortzuführen.
Die Zahlen des zweiten Quartals zeigen insgesamt eine Stabilisierung auf niedrigerem Niveau: Nach den Anpassungen im ersten Quartal blieb der Netto-Milchpreis von April bis Juni konstant bei 52,78 Cent/kg, während der erhöhte Bio-Wiesenmilchzuschlag die Marktanpassungen teilweise kompensierte. Diese Entwicklung kann als Zeichen für eine gewisse Marktberuhigung interpretiert werden.
Bio - Marktbericht Berglandmilch
Die Absätze von Biomilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel haben sich nach einem etwas schwächeren Start wieder erholt und liegen, auflaufend, seit Jahresbeginn bis Mai 2026, exakt auf dem Vorjahresniveau. In den letzten Wochen zeigten sich weiter festere Tendenzen, das Vorjahres-Absatzniveau konnte leicht überschritten werden.
Diesen stabilen Absätzen von Bio-Milchprodukten stehen nach wie vor hohe Biomilch-Anlieferungssteigerungen gegenüber. Die heimischen Biomilchbauern produzieren etwa 6 - 7% mehr Biomilch als noch vor einem Jahr. Aktuell finden diese Biomilchmengen einen Absatz im Export. Wenngleich die bislang sehr guten Exportverwertungen im Biomilchbereich zunehmend auf einen intensiveren Wettbewerb treffen. Die Befürchtungen, dass die, nun auch für Deutschland geltenden, strengeren Weidevorgaben zu einem Biomilchrückgang führen würden haben sich nicht bewahrheitet. Der deutsche Markt ist zunehmend gut mit deutscher Biomilch versorgt.
Die Biomilchverwertungen in Österreich sind in diesem Marktumfeld dennoch zumindest stabil, mit der Möglichkeit einer leicht positiven Entwicklung ab Herbst 2026. Natürlich immer abhängig von der weiteren Entwicklung der Anlieferungsmengen und den Absatzmengen im Lebensmittelhandel.
Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im Juni 2026 bis zu brutto 70,63 Cent/kg Bio-Rohmilch.
Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 57,20 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 62,50 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 5412 oder 5418.
Die internationalen Milchmärkte zeigten im zweiten Quartal 2026 weiterhin eine uneinheitliche Entwicklung. Während sich einzelne Produktbereiche stabilisierten, standen insbesondere Verwertungsprodukte unter Druck. Dies führte zu Anpassungen bei den Vermarktungserlösen und spiegelte sich in den Verwertungszuschlägen wider. Die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten bleibt grundsätzlich stabil. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass eine zu große Preisdifferenz zwischen Bio- und konventionellen Produkten das Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten beeinflusst. Umso wichtiger bleibt die klare Kommunikation der besonderen Leistungen der Bio-Wiesenmilch: regionale Herkunft, hohe Tierwohlstandards, nachhaltige Bewirtschaftung und die enge Partnerschaft mit den bäuerlichen Familienbetrieben Kärntens. Die Kärntnermilch wird daher auch künftig den Fokus auf Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit legen, um gemeinsam mit ihren Bio-Milchlieferanten die erfolgreiche Entwicklung des Bio-Segments langfristig fortzuführen.
Die Zahlen des zweiten Quartals zeigen insgesamt eine Stabilisierung auf niedrigerem Niveau: Nach den Anpassungen im ersten Quartal blieb der Netto-Milchpreis von April bis Juni konstant bei 52,78 Cent/kg, während der erhöhte Bio-Wiesenmilchzuschlag die Marktanpassungen teilweise kompensierte. Diese Entwicklung kann als Zeichen für eine gewisse Marktberuhigung interpretiert werden.
Bio - Marktbericht Berglandmilch
Die Absätze von Biomilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel haben sich nach einem etwas schwächeren Start wieder erholt und liegen, auflaufend, seit Jahresbeginn bis Mai 2026, exakt auf dem Vorjahresniveau. In den letzten Wochen zeigten sich weiter festere Tendenzen, das Vorjahres-Absatzniveau konnte leicht überschritten werden.
Diesen stabilen Absätzen von Bio-Milchprodukten stehen nach wie vor hohe Biomilch-Anlieferungssteigerungen gegenüber. Die heimischen Biomilchbauern produzieren etwa 6 - 7% mehr Biomilch als noch vor einem Jahr. Aktuell finden diese Biomilchmengen einen Absatz im Export. Wenngleich die bislang sehr guten Exportverwertungen im Biomilchbereich zunehmend auf einen intensiveren Wettbewerb treffen. Die Befürchtungen, dass die, nun auch für Deutschland geltenden, strengeren Weidevorgaben zu einem Biomilchrückgang führen würden haben sich nicht bewahrheitet. Der deutsche Markt ist zunehmend gut mit deutscher Biomilch versorgt.
Die Biomilchverwertungen in Österreich sind in diesem Marktumfeld dennoch zumindest stabil, mit der Möglichkeit einer leicht positiven Entwicklung ab Herbst 2026. Natürlich immer abhängig von der weiteren Entwicklung der Anlieferungsmengen und den Absatzmengen im Lebensmittelhandel.
Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im Juni 2026 bis zu brutto 70,63 Cent/kg Bio-Rohmilch.
Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 57,20 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 62,50 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 5412 oder 5418.
Bio-Lämmermarkt
Aktuell gibt es bei den Bio-Lämmern über die Ja! Natürlich Vermarktungsschiene (REWE) eine gute Nachfrage, der Auszahlungspreis liegt aktuell bei 8,41 Euro/kg SG netto. Die Gewichtsunter- und Obergrenzen liegen bei 15 - 25 kg SG kalt, Alter max. sechs Monate. Lieferbetriebe werden gesucht.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 1531 ist zu achten.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter der Tel.-Nr.: 0463/5850 1531 ist zu achten.
Bio - Schweinemarkt
Die Entwicklung am Bio-Schweinemarkt bleibt weiterhin erfreulich stabil und zeigt eine anhaltend positive Dynamik. Die Nachfrage nach Bio-Schweinefleisch bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, die Absatzlage gestaltet sich durchgehend zufriedenstellend, auch wenn sich die Absatzkanäle etwas verschieben. Weiterhin besteht ein strukturelles Ungleichgewicht im Bereich der Ferkelerzeugung, wo es an ausreichenden Kapazitäten mangelt. Um die Versorgung nachhaltig zu sichern und weiteres Wachstum zu ermöglichen, werden neue Betriebe gesucht - sowohl in der Schweinemast als auch insbesondere in der Ferkelproduktion.
Interessierte Landwirtinnen und Landwirte, die in die Bio-Schweinehaltung einsteigen möchten oder Fragen zu Produktionsmöglichkeiten und Vermarktung haben, können sich für Auskünfte sowie für Vermittlungsanfragen an das Biozentrum Kärnten wenden. Tel.-Nr.: 0463/5850-5416.
Interessierte Landwirtinnen und Landwirte, die in die Bio-Schweinehaltung einsteigen möchten oder Fragen zu Produktionsmöglichkeiten und Vermarktung haben, können sich für Auskünfte sowie für Vermittlungsanfragen an das Biozentrum Kärnten wenden. Tel.-Nr.: 0463/5850-5416.
Bio - Direktvermarktung
Bio-Gemüsepreise
Fenchel 8,20 Euro/kg
Spinat 11 Euro/kg
Mangold 8,75 Euro/kg
Zucchini 4,50 Euro/kg
Tomaten 6,20 - 8,60 Euro/kg
Schlangengurke 2,75 Euro/Stk.
Landgurke 5,95 Euro/kg
Frühkartoffel 3,05 Euro/kg
Kohlrabi 2,90 Euro/Stk.
Weißkraut 4,20 Euro/kg
Zwiebel gelb 3,30 Euro/kg
Knoblauch 27,50 Euro/kg
div. Pilze 21 - 30 Euro/kg
Rucola 36,50 Euro/kg
div. Blattsalate 2,70 Euro/Stk.
Rote Rübe 3,80 Euro/kg
Karotten 3,60 Euro/kg
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten, Tel.-Nr.: 0463/5850 5417.
Fenchel 8,20 Euro/kg
Spinat 11 Euro/kg
Mangold 8,75 Euro/kg
Zucchini 4,50 Euro/kg
Tomaten 6,20 - 8,60 Euro/kg
Schlangengurke 2,75 Euro/Stk.
Landgurke 5,95 Euro/kg
Frühkartoffel 3,05 Euro/kg
Kohlrabi 2,90 Euro/Stk.
Weißkraut 4,20 Euro/kg
Zwiebel gelb 3,30 Euro/kg
Knoblauch 27,50 Euro/kg
div. Pilze 21 - 30 Euro/kg
Rucola 36,50 Euro/kg
div. Blattsalate 2,70 Euro/Stk.
Rote Rübe 3,80 Euro/kg
Karotten 3,60 Euro/kg
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten, Tel.-Nr.: 0463/5850 5417.