Aktuelle Entwicklungen der Bioackerflächen
Entwicklung in Kärnten
Obwohl in den vergangenen Jahren bei nahezu allen Kulturen eine verstärkte Nachfrage und entsprechende Produktpreise zu verzeichnen waren, betreffen die größten Veränderungen den Bereich der Eiweißpflanzen. So ist ein deutlicher Rückgang der Anbaufläche bei der Sojabohne (-110 ha) zu verzeichnen. Beim Körnermais, der wichtigsten Ackerkultur in Kärnten, werden dieses Jahr 28 ha weniger angebaut, während sich die Anbaufläche von Silomais um 53 ha vergrößert hat. Die Getreideanbauflächen insgesamt zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr einigermaßen stabil. Auffallend sind lediglich die Zuwächse beim Wintergetreide (z.B. Dinkel: +32 ha), wohingegen bei den Sommerungen generell ein Rückgang (z.B. Hafer: -25 ha) erkennbar ist. Die wichtigsten Biokulturen in Kärnten sind Körnermais mit 1.299 ha, gefolgt von Sojabohnen mit 1266 ha und Triticale mit 816 ha. Weichweizen reiht sich mit einer Anbaufläche von exakt 700 ha an vierter Stelle ein.
Entwicklung in Österreich
Österreichweit betrachtet ist Weichweizen die wichtigste Biokultur. Der Anbauumfang beträgt 41.003 ha. Es folgen Sojabohnen mit 29.830 ha und Körnermais mit 16.055 ha. Weitere wichtige Kulturen sind Roggen (11.790 ha), Triticale (11.459 ha), Wintergerste (10.934 ha) sowie Öl- und Speisekürbis (10.852 ha). Die größten Änderungen im Vergleich zum Vorjahr gibt es bei Roggen und Weichweizen. Während die Anbaufläche von Roggen deutlich anstieg (+2.044 ha), sank jene von Weichweizen nahezu im selben Ausmaß (-1.734 ha). Nach den Zuwächsen in den Vorjahren sind diesmal auch beim Hafer Rückgänge erkennbar. Die Anbaufläche reduzierte sich um 773 ha auf 9.641 ha.
Ähnlich wie in Kärnten ist auch österreichweit ein Trend zu weniger Eiweißpflanzenflächen erkennbar. Die Gründe dafür liegen einerseits in der schwierigen Kulturführung und der geringen Ertragsstabilität von Erbse und Ackerbohne und andererseits in der starken Ausweitung des Sojaanbaus in den vergangenen zehn Jahren, was zu einem hohen Fruchtfolgeanteil mit pflanzenbaulichen Herausforderungen geführt hat. Somit ist sowohl bei den traditionellen Körnerleguminosen Erbse (-473 ha) und Ackerbohne (-1.036 ha) als auch bei Soja ein deutliches Minus zu verzeichnen. Die Anbaufläche sank von 30.861 auf 29. 830 ha. Damit ist davon auszugehen, dass sich die Eiweißlücke im Biobereich vergrößern wird.
Ähnlich wie in Kärnten ist auch österreichweit ein Trend zu weniger Eiweißpflanzenflächen erkennbar. Die Gründe dafür liegen einerseits in der schwierigen Kulturführung und der geringen Ertragsstabilität von Erbse und Ackerbohne und andererseits in der starken Ausweitung des Sojaanbaus in den vergangenen zehn Jahren, was zu einem hohen Fruchtfolgeanteil mit pflanzenbaulichen Herausforderungen geführt hat. Somit ist sowohl bei den traditionellen Körnerleguminosen Erbse (-473 ha) und Ackerbohne (-1.036 ha) als auch bei Soja ein deutliches Minus zu verzeichnen. Die Anbaufläche sank von 30.861 auf 29. 830 ha. Damit ist davon auszugehen, dass sich die Eiweißlücke im Biobereich vergrößern wird.