Biomarktbericht 4.Quartal
Bio - Rinder
Aufgrund der sehr dynamischen Marktlage ist derzeit keine Auskunft zum Biofleischrinderpreis möglich. Preisauskünfte erhalten Sie direkt bei den Aufkäufern, bspw. bei der BVG Kärntner Fleisch telefonisch unter 04212/55919.
Bio - Milch
Bio - Marktbericht Kärntnermilch
Im 4. Quartal 2025 kommt es zu mehreren Anpassungen des Milchauszahlungspreises, um auf die Marktentwicklungen und die Veränderungen in den Produktionskosten zu reagieren. Mit 1. August 2025 erfolgte zunächst eine Anhebung auf 63,18 Cent netto pro Kilogramm (entspricht 71,393 Cent brutto).
Leider konnte die notwendige Preisanpassung am nationalen und internationalen Markt nicht umgesetzt werden. Daher wurde der Bio-Milchpreis mit 1. November 2025 auf 61,18 Cent netto pro Kilogramm (69,133 Cent brutto) angepasst. Eine weitere Anpassung trat schließlich mit 1. Dezember 2025 in Kraft, wodurch der Bio-Milchpreis auf 59,18 Cent netto pro Kilogramm (66,873 Cent brutto) festgelegt wurde. Leider ist aktuell die Situation am internationalen Milchmarkt sehr angespannt.
Trotz der sinkenden Basispreise bleiben die wichtigen Zuschläge unverändert bestehen. Der Tierwohlzuschlag von 4,0 Cent netto/kg sowie der Bio-Wiesenmilchzuschlag von 8,893 Cent netto/kg sichern weiterhin eine faire Entlohnung der Bio-Betriebe und unterstützen jene höheren Standards, die biologische Produktion voraussetzt. Damit setzt Kärntnermilch ein klares Zeichen für die Wertschätzung regionaler Bio-Erzeugung und für die langfristige Stabilität der bäuerlichen Familienbetriebe.
Die Preisanpassungen spiegeln die derzeitigen Marktbedingungen wider, gleichzeitig unterstreicht die Beibehaltung der Zuschläge das klare Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Tierwohl und regionaler Wertschöpfung.
Ausblick
Für das Jahr 2026 wird entscheidend sein, die wirtschaftliche Stabilität der Bio-Milchbetriebe zu sichern und gleichzeitig den wachsenden Erwartungen von Handel und Konsumentinnen gerecht zu werden. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Bio-Milchprodukten zeigt, dass Bio weiterhin als Qualitätsstandard wahrgenommen wird. Damit diese positive Entwicklung auch künftig fortgesetzt werden kann, braucht es jedoch verlässliche Rahmenbedingungen.
Ein zentrales Anliegen bleibt die Kostendeckung in der Produktion: Steigende Anforderungen an Tierwohl, Dokumentation und Fütterung erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf viele Betriebe. Kärntnermilch wird daher auch im kommenden Jahr aktiv darauf hinwirken, stabile und faire Produzentenpreise zu gewährleisten und gemeinsam mit dem Handel nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.
Die internationale Marktentwicklung macht uns allerdings Sorgen. Tagtäglich werden wir mit Preisreduktionen konfrontiert. Butterpreise im konventionellen Bereich haben sich mehr als halbiert. Aktuell ist ein Viertel Butter um 0,99 Cent am Markt erhältlich. Wenn die Spreizung zwischen Bio und Konventionell zu groß wird, wird sich auch das Konsumverhalten ändern.
Insgesamt blickt die Kärntnermilch trotz herausfordernder Marktbedingungen zuversichtlich ins Jahr 2026: Mit klaren Qualitätszielen, stabilen Zuschlägen und einem starken Bekenntnis zur regionalen Bio-Landwirtschaft sollen Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung auch künftig gewährleistet werden.
Bio – Marktbericht Berglandmilch
Die Bioabsätze im heimischen Lebensmittelhandel entwickeln sich stabil. Ein Mengenwachstum findet seit Herbst nicht mehr statt. Die aktuelle Diskussion zu Inflation und Lebensmittelpreise lässt die KonsumentInnen wieder verstärkt zu Preiseinstiegsprodukten greifen. Im, für Österreich so wichtigen Exportland Deutschland, sind Biomilchprodukte (noch) gut nachgefragt.
Die angelieferten Rohmilchmengen steigen aktuell stark. Sowohl im konventionellen, wie im Biomilchbereich. Dies führt zu massivem Preisdruck und fallenden Rohmilchpreisen. Die Biomilchpreise werden sich von dieser Entwicklung nicht zur Gänze entkoppeln können. Wenngleich die weniger preissensible Nachfrage im Biobereich sich im ersten Halbjahr 2026 positiv auf die Biomilchzuschläge auswirken dürfte. Es ist von steigenden Biomilchzuschlägen in einem grundsätzlich sich negativ entwickelnden Markt auszugehen. Das bedeutet zwar ebenfalls fallende Bio-Rohmilchpreise im ersten Halbjahr 2026, die Dynamik wird aber abgeschwächter als im konventionellen Bereich sein.
Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im Dezember 2025 bis zu brutto 75,99 Cent/kg Bio-Rohmilch.
Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 62,95 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 67,25 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter 0463/5850 5412 oder 5418.
Im 4. Quartal 2025 kommt es zu mehreren Anpassungen des Milchauszahlungspreises, um auf die Marktentwicklungen und die Veränderungen in den Produktionskosten zu reagieren. Mit 1. August 2025 erfolgte zunächst eine Anhebung auf 63,18 Cent netto pro Kilogramm (entspricht 71,393 Cent brutto).
Leider konnte die notwendige Preisanpassung am nationalen und internationalen Markt nicht umgesetzt werden. Daher wurde der Bio-Milchpreis mit 1. November 2025 auf 61,18 Cent netto pro Kilogramm (69,133 Cent brutto) angepasst. Eine weitere Anpassung trat schließlich mit 1. Dezember 2025 in Kraft, wodurch der Bio-Milchpreis auf 59,18 Cent netto pro Kilogramm (66,873 Cent brutto) festgelegt wurde. Leider ist aktuell die Situation am internationalen Milchmarkt sehr angespannt.
Trotz der sinkenden Basispreise bleiben die wichtigen Zuschläge unverändert bestehen. Der Tierwohlzuschlag von 4,0 Cent netto/kg sowie der Bio-Wiesenmilchzuschlag von 8,893 Cent netto/kg sichern weiterhin eine faire Entlohnung der Bio-Betriebe und unterstützen jene höheren Standards, die biologische Produktion voraussetzt. Damit setzt Kärntnermilch ein klares Zeichen für die Wertschätzung regionaler Bio-Erzeugung und für die langfristige Stabilität der bäuerlichen Familienbetriebe.
Die Preisanpassungen spiegeln die derzeitigen Marktbedingungen wider, gleichzeitig unterstreicht die Beibehaltung der Zuschläge das klare Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Tierwohl und regionaler Wertschöpfung.
Ausblick
Für das Jahr 2026 wird entscheidend sein, die wirtschaftliche Stabilität der Bio-Milchbetriebe zu sichern und gleichzeitig den wachsenden Erwartungen von Handel und Konsumentinnen gerecht zu werden. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Bio-Milchprodukten zeigt, dass Bio weiterhin als Qualitätsstandard wahrgenommen wird. Damit diese positive Entwicklung auch künftig fortgesetzt werden kann, braucht es jedoch verlässliche Rahmenbedingungen.
Ein zentrales Anliegen bleibt die Kostendeckung in der Produktion: Steigende Anforderungen an Tierwohl, Dokumentation und Fütterung erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf viele Betriebe. Kärntnermilch wird daher auch im kommenden Jahr aktiv darauf hinwirken, stabile und faire Produzentenpreise zu gewährleisten und gemeinsam mit dem Handel nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.
Die internationale Marktentwicklung macht uns allerdings Sorgen. Tagtäglich werden wir mit Preisreduktionen konfrontiert. Butterpreise im konventionellen Bereich haben sich mehr als halbiert. Aktuell ist ein Viertel Butter um 0,99 Cent am Markt erhältlich. Wenn die Spreizung zwischen Bio und Konventionell zu groß wird, wird sich auch das Konsumverhalten ändern.
Insgesamt blickt die Kärntnermilch trotz herausfordernder Marktbedingungen zuversichtlich ins Jahr 2026: Mit klaren Qualitätszielen, stabilen Zuschlägen und einem starken Bekenntnis zur regionalen Bio-Landwirtschaft sollen Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung auch künftig gewährleistet werden.
Bio – Marktbericht Berglandmilch
Die Bioabsätze im heimischen Lebensmittelhandel entwickeln sich stabil. Ein Mengenwachstum findet seit Herbst nicht mehr statt. Die aktuelle Diskussion zu Inflation und Lebensmittelpreise lässt die KonsumentInnen wieder verstärkt zu Preiseinstiegsprodukten greifen. Im, für Österreich so wichtigen Exportland Deutschland, sind Biomilchprodukte (noch) gut nachgefragt.
Die angelieferten Rohmilchmengen steigen aktuell stark. Sowohl im konventionellen, wie im Biomilchbereich. Dies führt zu massivem Preisdruck und fallenden Rohmilchpreisen. Die Biomilchpreise werden sich von dieser Entwicklung nicht zur Gänze entkoppeln können. Wenngleich die weniger preissensible Nachfrage im Biobereich sich im ersten Halbjahr 2026 positiv auf die Biomilchzuschläge auswirken dürfte. Es ist von steigenden Biomilchzuschlägen in einem grundsätzlich sich negativ entwickelnden Markt auszugehen. Das bedeutet zwar ebenfalls fallende Bio-Rohmilchpreise im ersten Halbjahr 2026, die Dynamik wird aber abgeschwächter als im konventionellen Bereich sein.
Die Biomilchauszahlungspreise der Berglandmilch betragen im Dezember 2025 bis zu brutto 75,99 Cent/kg Bio-Rohmilch.
Die mit Abstand meiste Biomilchmenge wird in Sonderprojekten veredelt. Hier liegt der Auszahlungspreis bei netto 62,95 Cent/kg, für Bio-Heumilch beträgt der Auszahlungspreis netto 67,25 Cent/kg.
Bei Fragen zur Biorinderhaltung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten unter 0463/5850 5412 oder 5418.
Bio - Lämmermarkt
Aktuell gibt es bei den Bio-Lämmern über die Ja! Natürlich Vermarktungsschiene (REWE) eine gute Nachfrage, der Auszahlungspreis liegt aktuell bei 8,41 Euro/kg SG netto. Die Gewichtsunter- und Obergrenzen liegen bei 15 kg-25 kg SG kalt, Alter max. 6 Monate. Lieferbetriebe werden gesucht.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter 0463/5850 1531 ist zu achten.
WICHTIG: Auf zeitgerechte Anmeldung beim SZZV Kärnten unter 0463/5850 1531 ist zu achten.
Bio - Schweinemarkt
Ein positives Marktgeschehen am Bioschweinesektor prägt auch das 4. Quartal dieses Jahres. Es herrscht weiterhin große Nachfrage nach Bioschweinefleisch und der Absatz ist unverändert gut. Das Angebot an Bioschweinefleisch liegt immer noch unter dem Bedarf. Neue Betriebe, sowohl für die Schweinemast als auch insbesondere für die Ferkelerzeugung, werden dringend gesucht.
Bei Fragen zur Bioschweinehaltung oder zu Vermittlungszwecken wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: 0463/5850 5416.
Bei Fragen zur Bioschweinehaltung oder zu Vermittlungszwecken wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: 0463/5850 5416.
Bio - Direktvermarktung
Bio-Gemüsepreise
Fenchel € 7,80/kg
Kürbis € 3,05-3,95/kg
Zucchini € 4,60/kg
Tomaten € 6,10-7,10/kg
Schlangengurken € 2,50/Stk.
Paprika € 8,70/kg
Fisolen € 11,00/kg
Chili € 25,90/kg
Kartoffel € 2,50-2,70/kg
Süßkartoffel € 6,50/kg
Kohlrabi € 2,95/Stk.
Rotkraut € 4,80/kg
Weißkraut € 4,40/kg
Grünkohl € 11,70/kg
Kohl € 4,20/kg
Knoblauch € 24,20/kg
Zwiebel gelb € 3,30/kg
Zwiebel rot € 4,50/kg
Schalotten € 8,50/kg
Lauch € 7,80/kg
Kräuterseitlinge € 30,00/kg
Rucola € 35,00/kg
Vogerlsalat € 39,50/kg
Div. Salate € 2,60/Stk.
Sellerie € 4,50/kg
Karotten € 3,50/kg
Pastinaken € 4,95/kg
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: 0463/5850 5417.
Fenchel € 7,80/kg
Kürbis € 3,05-3,95/kg
Zucchini € 4,60/kg
Tomaten € 6,10-7,10/kg
Schlangengurken € 2,50/Stk.
Paprika € 8,70/kg
Fisolen € 11,00/kg
Chili € 25,90/kg
Kartoffel € 2,50-2,70/kg
Süßkartoffel € 6,50/kg
Kohlrabi € 2,95/Stk.
Rotkraut € 4,80/kg
Weißkraut € 4,40/kg
Grünkohl € 11,70/kg
Kohl € 4,20/kg
Knoblauch € 24,20/kg
Zwiebel gelb € 3,30/kg
Zwiebel rot € 4,50/kg
Schalotten € 8,50/kg
Lauch € 7,80/kg
Kräuterseitlinge € 30,00/kg
Rucola € 35,00/kg
Vogerlsalat € 39,50/kg
Div. Salate € 2,60/Stk.
Sellerie € 4,50/kg
Karotten € 3,50/kg
Pastinaken € 4,95/kg
Bei Fragen zur Biodirektvermarktung wenden Sie sich an das Biozentrum Kärnten: 0463/5850 5417.